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Geschlechter- und Altersverteilung bei Transsexualität
Zahlen zu Transgeschlechtlichkeit:
2,4% der 13 bis 18 Jährigen bezeichnen sich als "divers" in der SCHULBUS Studie (Baumgärtner, 2023)
2,1% der 1995-2012 geborenen bezeichnen sich als transgender in den USA (Jones, 2022) [...]
Geschlecht und Transition
Dies ist ein „pathologiefreies Modell zur sexuellen- und geschlechtlichen Vielfalt“.
Wenn das Geschlecht des Körpers dem wahrgenommenen Geschlecht entspricht, ist die Ursache für diese Wahrnehmung nicht das Gehirn, sondern die Biologie des Körpers. Das macht in dieser evolutionsgenetischen Betrachtung deshalb Sinn, weil Geschlecht vor ca. 2 Milliarden Jahren entstand, die ersten Nervenzellen erst vor 500 Millionen Jahren. Geschlecht ist also keine Identität oder ein Gefühl. [...]
Lotte Albers – Eine Hamburger Kinderärztin zwischen Fürsorge und Verbrechen
Gedenken am 8. Mai heißt, Täterinnen wie Lotte Albers sichtbar zu machen: Kinderärztin im Harburger Alltag, zuvor beteiligt an der Ermordung behinderter Kinder im KKR. Erinnerung heißt Verantwortung – und das Benennen von Kontinuitäten, die nach 1945 nie gebrochen wurden. Bis 2011 mussten sich trans Menschen sterilisieren lassen, wenn sie ihren Geschlechtseintrag ändern wollten. [...]
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Verschlagwortet mit Geschichte, Inklusion, queer, trans
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Warum der Gedanke falsch ist, dass Entscheidungen der Transition unumkehrbar seien
Die Frage, ab wann Entscheidungen der Pubertätsverzögerung oder einer sogenannten Geschlechtsumwandlung unumkehrbar seien, wirkt auf den ersten Blick vorsichtig, rational und medizinisch interessiert. Tatsächlich beruht sie jedoch auf einem grundlegenden Missverständnis darüber, wie Geschlecht funktioniert, wie medizinische Transitionen aufgebaut sind und was Irreversibilität in diesem Kontext überhaupt bedeutet. Sie setzt voraus, dass frühe medizinische Schritte eine irreversible Festlegung [...]
Veröffentlicht unter Queer
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Hirschfelds Modell der 43 Millionen Geschlechter
Magnus Hirschfelds „43 Millionen Sexualtypen“ sind ein theoretisches Modell zur Beschreibung menschlicher Geschlechtlichkeit. Es soll verdeutlichen, dass Geschlecht aus vielen kombinierbaren körperlichen, psychischen und triebbezogenen Merkmalen besteht und sich nicht auf zwei Geschlechter reduzieren lässt. Vereinfacht beschreibt Hirschfeld damit geschlechtliche Vielfalt, nicht feste Identitäten.
\#Hirschfeld #GeschlechtlicheVielfalt #Sexualwissenschaft #GenderTheorie #Zwischenstufen [...]
BVG vs MDS
Das Bundesverfassungsgericht erkennt geschlechtliche Identität jenseits der Binarität ausdrücklich an. Nichtbinäre Menschen werden damit grundrechtlich sichtbar. In der Logik des MDS dagegen spielt Identität keine Rolle: Das System arbeitet weiterhin mit der binären ICD‑10‑Kategorie F64.0 und kennt nur den Konflikt zwischen körperlichem und „anderem“ Geschlecht. Weder eine binäre noch eine nichtbinäre Geschlechtsidentität sind diagnostisch „abgrenzbar“. Identitätskategorien bedürfen einer Übersetzung.
#Nichtbinär #Identität #TransGesundheit #ICD10 #Selbstbestimmung [...]
Veröffentlicht unter Queer
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Chronologie des Schreckens – Grundrechtsverletzungen gegen queere Menschen in Deutschland
Seit 1871 kriminalisierte § 175 Homosexualität. Im NS‑Staat wurden Schwule massenhaft verfolgt: ca. 100.000 erfasst, 50.000 verurteilt, 5.000–15.000 in KZ, viele ermordet. Lesben und trans Menschen wurden ohne eigenen Paragraphen entrechtet, in Haft, Zwangssterilisation (ca. 400.000 Opfer) und „Euthanasie“ einbezogen. Nach 1945 wirkten NS‑Gesetze fort (§ 175 bis 1994). Erst spät folgten Rehabilitierung, Ehe für alle (2017) und Selbstbestimmungsgesetz (2024) – bei fortbestehenden Schutzlücken. [...]
Gesundheitsbelastungen geschlechtsdiverser Jugendlicher: Ergebnisse der SCHULBUS‑Analyse
Geschlechtsdiverse Jugendliche zeigen laut SCHULBUS‑Analyse deutlich höhere Belastungen: häufiger problematischer Substanz‑ und Internetkonsum, geringeres mentales Wohlbefinden, mehr Hinweise auf Essstörungen sowie ausgeprägte Rückzugstendenzen. Diese Muster spiegeln sozial und strukturell vermittelte Belastungen wider und erfordern diversitäts- und diskriminierungssensible Prävention und Versorgung. [...]





