Archiv der Kategorie: Queer
Menschen sind geschlechtsdimorph
Geschlechtsdimorphie bildet Strukturpole im Raum, während die individuelle Ausprägung von Geschlecht das Ergebnis eines multidimensionalen Zusammenspiels ist. Biologie schafft Tendenzen, aber keine starren Kategorien. Weiterlesen
Binarität vs. Nichtbinarität
Vor diesem verfassungsrechtlichen und empirischen Hintergrund erweist sich die Rechtsprechung des Bundessozialgerichts zur Kostenerstattung geschlechtsangleichender Maßnahmen als systematisch fehlerhaft. Das BSG knüpft Leistungsansprüche weiterhin strikt an eine eindeutige binäre Geschlechtszuordnung und schließt nichtbinäre Personen kategorisch aus. Weiterlesen
Liebich gegen Vetter
Der Fall Liebich: Rechtsstaatliche Mechanismen gegen politisch motivierten Rechtsmissbrauch im SBGG Der aktuelle Rechtsstreit vor dem Amtsgericht Halle um die Geschlechtsänderung von Marla-Svenja Liebich markiert einen Präzedenzfall für die Anwendung des Selbstbestimmungsgesetzes (SBGG). Entgegen der Darstellung, das Gesetz ließe willkürliche … Weiterlesen
Kommentar zum Tietz‑Text
Insgesamt entsteht so ein Text, der zwar juristisch argumentiert, aber strukturell jene Narrative reproduziert, die in anderen Ländern zur Einschränkung oder Abschaffung affirmierender Versorgung geführt haben. Die Wirkung ist damit objektiv problematisch: Er stabilisiert Diskursmuster, die realen Schaden für trans Jugendliche erzeugt haben, und verschiebt die Debatte in Richtung eines vorsichtsdominierten Paradigmas, das international als Einfallstor für politische Eingriffe in die Gesundheitsversorgung genutzt wurde. Weiterlesen
Jahresempfang der Queerbeauftragten 2026
„Überlasst die Welt nicht dem Wahnsinnigen.“
Mit diesem Satz erinnert Sophie Koch an das Vermächtnis von Rita Süssmuth: Haltung zeigen gegen Ausgrenzung, Populismus und autoritäre Tendenzen.
Demokratie beginnt beim Schutz von Minderheiten.
Über die Würde des Menschen wird nicht abgestimmt. Weiterlesen
Zweifelhafte SOC8 Studie
Die Studie blendet die Lebensrealität trans Jugendlicher weitgehend aus, betont Risiken statt Nutzen und trägt so dazu bei, dass wissenschaftlich scheinbar neutrale Kritik politisch gegen geschlechtsaffirmierende Versorgung eingesetzt wird. Weiterlesen





