In ihrer Rede zum Transgender Day of Remembrance (TDOR) 2025 thematisiert Cornelia die schockierenden Ausmaße sexualisierter Gewalt gegen trans Personen und die Hintergründe der Täter. Hier ist eine Zusammenfassung ihrer zentralen Aussagen:
Sexualisierte Gewalt:
Jede dritte trans Person erlebt sexualisierte Gewalt bis zum 18. Lebensjahr, wobei die Täter fast ausschließlich Männer sind.
Täterprofile:
Cornelia beschreibt die Täter als Männer, die oft online Hass gegen trans Menschen verbreiten und besonders in religiös geprägten Familien sexualisierte Gewalt tabuisieren.
Instrumentalisierung von Kinderschutz:
Sie kritisiert, dass Kampagnen gegen „Frühsexualisierung“ oft nur dazu dienen, Kindern die Sprache zu nehmen, um über erlebte Gewalt im familiären Umfeld berichten zu können.
Systematische Bekämpfung:
Organisationen wie die SEGM in Berlin oder evangelikale Gruppen arbeiten laut Cornelia mit „TERFs“ zusammen, um trans Personen systematisch zu pathologisieren und den Zugang zu medizinischer Versorgung zu verhindern.
Warnung vor den Folgen:
Sie warnt eindringlich, dass das Verbot oder die Einschränkung der Behandlung von trans Jugendlichen, wie es aktuell international zu beobachten ist, unweigerlich zu mehr Todesfällen unter trans Jugendlichen führen wird.
Cornelia schließt mit der Feststellung, dass geschlechtliche Vielfalt für diese Machtstrukturen eine Bedrohung darstellt.