Bau des Stellinger Deckels beginnt 2016

Der Stellinger Deckel

Der Stellinger Deckel, seit Bestehen der A7 in Stellingen von Anwohnern gefordert, wird ab Februar 2016 in Angrif genommen. Mit dem Bundesverkehrswegeplan 2003 wurde der Ausbau der A7 beschlossen, noch ohne einen Deckel in Stellingen. Mit dem Beitritt Hamburgs 2007 zur DEGES wird als Erstes eine neue Studie zum Lärm entlang der A7 erstellt. Diese neue Studie ergibt: nur ein Deckel in Stellingen gewährleistet einen Lärmschutz, der die EU-Grenzwerte einhalten kann.

Das heißt: Ohne Stellinger Deckel kein A7-Ausbau!

Die Folge sind neue Planungen mit einem Stellinger Deckel zwischen Kieler Straße und Güterumgehungsbahn. Im Planfeststellungsverfahren werden die Pläne noch zweimal geändert, bis der Plan schließlich am 23. August 2013 beschlossen wird. Durch Klagen verzögert wird der Teil mit dem Stellinger Deckel erst durch deren Rücknahme zwei Jahre später am 21. August 2015 bestandskräftig. Dadurch wurde der Weg zur Auftragsvergabe am 22. Dezember 2015 an die Bietergemeinschaft Hochtief/Franki frei.

Der 1. Pflock für den Stellinger DeckelDer 1. Pflock für den Stellinger Deckel ist eingeschlagen.

Dem lang erwarteten Bau des Stellinger Deckels steht nichts mehr im Wege. Anfang Februar 2016 informierten DEGES, Behörden und Bauunternehmen über die nächsten Schritte. Schon im Februar sind die ersten Bäume hinter der noch bestehenden Lärmschutzwand am Nienredder neben der Autobahn gefällt, um Platz für die Verbreiterung zu erhalten. Weiter geht es mit vorbereitenden Arbeiten auf und neben der A7, was an weiteren Verkehrsbehinderungen auf der A7 zu merken sein wird.

Die Mauer neben der A7 am Nienredder.Die Mauer neben dem zukünftigen Stellinger Deckel an der A7 am Nienredder.

Behinderungen auf der Wördemanns Weg Brücke über der A7 hat man schon das ganze vergangene Jahr hinnehmen müssen. Bis zum Beginn des eigentlichen Deckelbaus wird es noch bis ins 2. Halbjahr 2016 dauern. Bis dahin werden vorbereitende Arbeiten erledigt, wie die Verbreiterung der einen Fahrtrichtung, um die andere für die Bauarbeiten frei zu bekommen und dem Bau der Behelfsbrücke für den Wördemanns Weg. Ebenso muss die Bauzeitliche 6 Meter hohe Lärmschutzwand aufgestellt und die Anschlussstelle an der Kieler Straße umgebaut werden. Außerdem muss auf einem 50 Meter breiten Streifen neben der Autobahn eine Beweissicherung durchgeführt werden. Sie dient dazu, den jetzigen Zustand aller Gebäude zu dokumentieren, um bei möglichen Schäden den ursprünglichen Zustand wieder herstellen zu können.

Die Bäume wurden gefällt, um Platz für den Stellinger Deckel zu schaffen.Die Bäume wurden gefällt, um Platz für die Deckelbaustelle zu schaffen.