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Schlagwort-Archiv: Transfeindlichkeit
Die Lügen des Patriarchats – das generische Maskulinum
Das generische Maskulinum ist kein Erbe der Sprache, sondern ein Trick des Patriarchats. Eine junge Erfindung, kaum 60 Jahre alt, die Frauen unsichtbar machen soll. 1995 erst hat der Duden es überhaupt definiert – und trotzdem wird es als „Tradition“ verkauft. Eine bequeme Lüge mit Machtinteresse. #Patriarchat #Sprache #Feminismus #Gendern #Linguistik Weiterlesen
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Rede zum Trans Day of Visibility (TDOV) 2026
Und wir stehen hier, weil dieses Recht immer wieder angegriffen wird – nicht abstrakt, nicht irgendwo, sondern ganz real, in unserem Alltag, in unseren Medien, in unseren politischen Debatten.
Damit wir klar benennen können, was uns verletzt und bedroht, müssen wir zuerst sagen, woran wir transfeindliche Muster erkennen Weiterlesen
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Die Mahr vs. Wright Kontroverse
Diese Replik kritisiert Wrights (2026) gametenbasiertes Modell des biologischen Geschlechts und zeigt, dass eine Definition, die Sex ausschließlich über die Funktion der Gametenproduktion bestimmt, den aktuellen Stand der biologischen Wissenschaft nicht adäquat abbildet. Während Anisogamie ein grundlegendes evolutionäres Prinzip darstellt, ist sie nicht hinreichend, um die komplexen Prozesse der menschlichen Geschlechtsentwicklung zu erklären. Moderne Erkenntnisse aus Entwicklungsbiologie, Genetik, Epigenetik, Zellbiologie und Systembiologie belegen, dass Geschlecht ein multidimensionales, dynamisches und emergentes Phänomen ist. Wrights Modell ignoriert diese Ebenen, reduziert Variation auf irrelevante „Korrelate“ und führt zu taxonomischen und klinischen Inkonsistenzen. Ein integriertes Modell, das sowohl stabile dimorphe Muster als auch natürliche Variation berücksichtigt, bietet eine wissenschaftlich robustere Grundlage für die Beschreibung menschlicher Geschlechtlichkeit. Weiterlesen
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Stellungnahme zum Rücktritt von Sabine Maur
Der Rücktritt von Sabine Maur setzt insofern ein problematisches Signal. Er kann den Eindruck erwecken, dass die fachlich begründete Kritik an der bestehenden BSG‑Rechtsprechung und die Forderung nach einer leistungsrechtlichen Gleichbehandlung nicht‑binärer Personen berufspolitisch unerwünscht ist. Dies betrifft nicht nur den Einzelfall, sondern die grundsätzliche Möglichkeit, strukturelle Defizite des Sozialrechts offen zu thematisieren. Weiterlesen
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Wenn cis Personen sich zu trans Themen äußern
In gesellschaftlichen Debatten über marginalisierte Gruppen entsteht ein grundlegendes Problem, wenn Expert*innen, die selbst nicht zu der betreffenden Minderheit gehören, Deutungshoheit über deren Lebensrealitäten beanspruchen. Dieses Problem ist strukturell und betrifft das Verhältnis von Macht, Wissen und Repräsentation. Weiterlesen
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Binarität vs. Nichtbinarität
Vor diesem verfassungsrechtlichen und empirischen Hintergrund erweist sich die Rechtsprechung des Bundessozialgerichts zur Kostenerstattung geschlechtsangleichender Maßnahmen als systematisch fehlerhaft. Das BSG knüpft Leistungsansprüche weiterhin strikt an eine eindeutige binäre Geschlechtszuordnung und schließt nichtbinäre Personen kategorisch aus. Weiterlesen
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