Wann ist jemand „transfeindlich“:
- stellt die Existenz von transgeschlechtlichen Menschen in Abrede (z.B. sind homosexuell)
- will die Existenz geschlechtlicher Vielfalt diskutierbar machen („Transdebatte“, „Transfrage“)
- benutzt verschwörungstheoretische Versatzstücke oder Talkingpoints wie „Transgenderideologie“, „Translobby“, „Transgenderismus“ und „Verstümmelung“
- behauptet, geschlechtliche Vielfalt wäre nicht biologisch
- behauptet, transgeschlechtliche Menschen wären psychisch krank oder Transgeschlechtlichkeit wäre eine Ursache davon
- stellt sich gegen Fachleitlinien für transgeschlechtliche Menschen, die mit Betroffenenorganisationen abgestimmt wurden
- fordert Sonderbehandlung transgeschlechtlicher Menschen in der Medizin, außerhalb berufsethischer Vorgaben
- behauptet, es gäbe „true trans und das wäre die einzig zulässige Form geschlechtlicher Vielfalt
- fordert psychologische Zwangsbehandlungen
- fordert, der Schutz vor Konversionstherapien soll nicht für transgeschlechtliche Menschen gelten
- will die Behandlung transgeschlechtlicher Minderjähriger verhindern oder verzögern
- behautet, Geschlecht sei sozial ansteckend
- behauptet, es gäbe ROGD oder behauptet, es gäbe Autogynephilie
- fordert Zwangsforschung an transgeschlechtlichen Menschen
- spielt Frauenrechte gegen trans Menschen aus
- behauptet, dass trans Zahlen ungewöhnlich steigen würden und davon Mädchen betroffen seien
- diffamiert Selbsthilfe- und Betroffenenverbände
- sucht die Nähe von transfeindlichen Aktivisten oder Organisationen, nimmt an deren Veranstaltungen teil oder versucht sich zum Sprachrohr zu machen
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