Berliner Hochball

Wie es in den 1970er im Hamburger Stadtteil Neuwiedenthal mit großem Ernst gespielt wurde.

Eine Person steht in der Mittte (die anderen um ihn herum) und wirft den Ball in die Höhe, dabei ruf er „Berliner Hochball für ….. “ und nennt einen Namen. Alle anderen, bis auf den Genannten, laufen weg.

Der Ball muss so geworfen werden, das der Genannte den Ball fangen kann. Wenn er schief geworfen wurde, kann (muss aber nicht) der Genannte „aus“ rufen und der Ball muss erneut hoch geworfen werden. Beim dritten Schiefwurf scheidet der Werfer aus diesem Spiel aus.

Wenn der Genannte den Ball aus der Luft fängt (ohne Bodenberührung des Balles), kann (muss aber nicht) er ihn erneut hochwerfen und wieder rufen „Berliner Hochball für ….. “ und einen Namen nennen und die Runde beginnt erneut.

Dies geht so lange, bis der Ball nicht gefangen werden kann und den Boden berührt. Erst wenn der Genannte dann den Ball in den Händen hat, darf er „stopp“ rufen und die anderen müssen auf der Stelle stehen bleiben.

Nun muss er versuchen einen der Mitspieler mit dem Ball abzuwerfen. Dabei darf er bis zu 2 Schritte gehen. Den Abzuwerfenden kann erlaubt werden sich beim Wurf zu bewegen, ohne aber die Füße zu bewegen. Der Abgeworfene scheidet in diesem Spiel aus. Der Genannte darf sich dann einen beliebigen, möglichst schwer zu merkenden oder zu rufenden Namen auswählen, der dann für ihn in diesem Spiel gilt. In der nächsten Runde wirft er den Ball hoch und nennt einen neuen Namen.

Trifft er nicht, scheidet er in diesem Spiel aus und der, auf den geworfen wurde wirft den Ball hoch.

Das Spiel endet, wenn einer übrig bleibt, der eine virtuelle Goldmedaille erhält.

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