TRANS-Buff

Als wir zum CSD 2018 das Hamburger Bündnis enby:galatic + trans:tastic, eine Gruppe von binären und nicht binären (enby), trans und cis Menschen und deren Unterstützer*innen (allys), gegründet haben, waren die TRANS-Buffs von Beginn an Teil unseres Protestes.

Die Buffs machen uns als Gruppe sichtbar und gleichzeitig, als Individuen mit einem Geschlecht, unsichtbar. Damit greifen wir zwei Aspekte auf.

  1. Teile der Gesellschaft eignen sich unsere Körper an und deuten unser Geschlecht für eigene politische Zwecke. Dazu gehören transmisogyne, radikalfeministische und rechts-konservative Aktivist_innen gleichermaßen. Zum Teil mit offener Feindlichkeit oder mit pseudobiologistischen Argumenten gelten wir als nicht existent. Damit werden wir aus den unterschiedlichsten Räumen exkludiert, zu denen zum Beispiel * und FLINT Räume gehören, Wer uns nicht dabei haben will, bekommt uns nicht zu sehen.
  2. Wir sind in öffentlichen Räumen nicht sicher. Deshalb bietet der Buff Schutz vor Erkennung auf Fotos oder vor anwesenden Aggressoren, die unsere Geschlechtsdiversität zum Anlass nehmen können, uns und unseren Angehörigen aktiv zu schaden. Sie ermöglichen damit die Teilnahme von Menschen, die sich sonst nicht an solchen Aktionen beteiligen können.