Bauarbeiten A7-Brücke Wördemanns Weg in Stellingen

Bauarbeiten A7-Brücke Wördemanns Weg

Die Brücke des Wördemanns Wegs über die Autobahn A7 ist seit Anfang Januar 2015 mit einer Ampelschaltung nur noch abwechselnd je Fahrtrichtung einspurig zu befahren. Grund ist eine Baustelle wegen eines defekten Schmutzwasser Sieles unter der A7. Am 10. Februar waren Vertreter von Hamburg Wasser vor Ort auf der Brücke und informierten interessierte Stellinger Anwohner über den Sachstand der Bauarbeiten. Hier ein Bericht über dieses Info-Treffen:

Grund der Baustelle: Da das Brückenbauwerk Wördemanns Weg marode ist, wurde bereits ein Hinweis angebracht, dass nur noch Fahrzeuge mit einer max. Achslast von 10 Tonnen die Brücke befahren dürfen. Um eine zeitnahe Erneuerung der Brücke zu ermöglichen, ist es erforderlich, alle Leitungen im Brückenbereich zu sichern bzw. umzulegen. Die jetzt im Bau befindliche Maßnahme dient der Umlegung des Schmutzwassersieles in einen Bereich außerhalb der Brückenfundamente. Die Abstimmung über die Arbeiten erfolgt eng zwischen Hamburg Wasser und der LSBG sowie der DEGES, hat aber mit dem Autobahnausbau an sich nichts zu tun.

Zusätzliches Problem, das vor kurzem bei den Arbeiten zur Abwasserleitungserneuerung aufgetreten ist: Eine Gasversorgungsleitung liegt anders als eingezeichnet und muss um ca. 2 m verlegt werden; somit wird die Baustellendauer sich um 3 Wochen verlängern (bis Ende April soll aber alles fertig sein). Der Verkehr über die Brücke wird zu keiner Zeit komplett eingestellt werden müssen.

Weitere Leitungsbauarbeiten folgen im Anschluss nach Fertigstellung des Schmutzwassersieles ca. ab Mai / Juni 2015. Dabei wird ein Provisorium (breites oberirdisches Stahlrohr) für die übrigen Versorgungsleitungen rechts von der Brücke Wördemanns Weg (auf der Seite Olloweg/Imbekstieg in Richtung Kieler Straße gesehen) erstellt, Optik wie bei der Baustelle an der Autobahndeckelung in Schnelsen. Dieses Rohr wird so lange genutzt, bis das Brückenbauwerk wieder fest fertiggestellt wird. Ob das im Hinblick auf die geplanten Deckelungsarbeiten noch vor Beginn des A7-Ausbaus der Fall sein wird, kann Hamburg-Wasser nicht sagen. Auf jeden Fall muss von Hamburg Wasser-Seite aus nicht noch einmal in die spätere Baustelle eingegriffen werden; alles wird so verlegt, dass der Autobahnausbau unbehelligt vonstatten gehen kann. Bei den Umlegungsarbeiten der Wasseranschlussleitungen kann es ggf. nach Ankündigung durch Hamburg Wasser eine kurze Sperrung für die Umstellung geben.

Bitte der Anwohner, zu prüfen, ob die Baustellenbeschilderung dahin gehend geändert werden kann, dass Anwohner wieder links in den Imbekstieg abbiegen können, wenn sie von der Brücke kommen, unter Hinweis auf Sackgassenschild. Für die Einrichtung der Baustelle inkl. Ausschilderung und Verkehrszeichen war Hamburg Wasser zuständig, hatte dies aber mit der Verkehrsbehörde abgestimmt. Herr Stutzki lässt dies prüfen.

Bitte an Hamburg-Wasser zu prüfen, ob das stark kalkhaltige Wasser mit dem größten Härtegrad in Hamburg nicht etwas weicher gemacht werden kann. Hamburg-Wasser wird dies prüfen, sieht hier aber wenig Möglichkeiten, dies kostenneutral durchzuführen. Eine Gesundheitsgefährdung besteht durch den höheren Kalkgehalt nicht.

Bericht: M.Nemes