Neue Informationen vom 1.7.2010 zum freiraumplanerischer Wettbewerb der BAB 7 Autobahndeckel in Stellingen und Schnelsen

Neue Informationen vom 1.7.2010

zum freiraumplanerischer Wettbewerb

der A7 Autobahndeckel

in Stellingen und Schnelsen

Die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) hat einen freiraumplanerischer Wettbewerb für die Autobahndeckel in Stellingen und Schnelsen ausgeschrieben. Es wurden 25 Planungsbüros zur Teilnahme aufgefordert bzw. ausgewählt.

Laut BSU kann erst nach Ende der Preisgerichtssitzung gesagt werden, welche der 25 Planungsbüros tatsächlich einen Entwurf eingereicht haben.

Am 26.2.2010 startete das Bewerbungsverfahren und am 3.6.2010 war der Abgabetermin für die Arbeiten. Am 8.7.2010 findet die Preisgerichtssitzung mit der anschließenden Ausstellung der Arbeiten statt. Die Preisgerichtssitzung ist nicht öffentlich, deshalb ist eine Teilnahme nicht möglich.

Die Ergebnisse der Ideenbörse vom 2.3.2010 wurden den teilnehmenden Planungsbüros zu beiden Deckelabschnitten in der Auslobungsbroschüre mitgeteilt. In einem Kolloquium wurden sie zudem verbal vorgestellt. In welcher Form die Ideen der Anwohner und Teilnehmer der Ideenbörse Eingang in die Planungen gefunden haben, wird sich erst nach der Preisgerichtssitzung herausstellen. Alle sind eingeladen, sich selbst im Rahmen der Ausstellung ein Bild davon zu machen.

Das Preisgericht setzt sich aus folgenden Personen zusammen:

Fachpreisrichterinnen und Fachpreisrichter:

• Prof. Jörn Walter, Oberbaudirektor, Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU), Freie und Hansestadt Hamburg (FHH)

• Hans Gabányi, LP 20, Amt für Landes- und Landschaftsplanung, BSU, FHH

• Reinhard Buff, Dezernent für Wirtschaft, Bauen und Umwelt, Bezirk Eimsbüttel

• Guido Hager, Zürich

• Prof. Dr. Michael Koch, Hamburg/Zürich

• Irene Lohaus, Hannover

• Prof. Stefan Körner, Universität Kassel

Stellv. Fachpreisrichterinnen und Fachpreisrichter:

• Petra Störmer, LP 3-Projektgruppe Deckel, Amt für Landes- und Landschaftsplanung,

BSU, FHH

• Dr. Heike Tiedemann, LP 24, Amt für Landes- und Landschaftsplanung, BSU, FHH

• Thomas Pröwrock, Fachamt Management des öffentlichen Raumes, Bezirk Eimsbüttel

• Marianne Mommsen, Berlin

• Burkhardt Wegener, Köln

• Felix Holzapfel-Herziger, Hamburg

• Karin Loosen, Hamburg

Sachpreisrichterinnen und Sachpreisrichter:

• Detlef Meyer-Stender, Immobilienmanagement, Finanzbehörde, FHH

• Klaus Franke, V5, Amt für Verkehr und Straßenwesen, BSU, FHH und Auftragsverwaltung des BMVBS

• Beate Wimmer, Kleingartenexpertin, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Berlin

• Olaf Ohlsen, MdHB, CDU-Fraktion

• Martina Koeppen, MdHB, SPD-Fraktion

• Horst Becker, MdHB, GAL-Fraktion

Stellv. Sachpreisrichterinnen u. Sachpreisrichter:

• Jochen Möller, Immobilienmagament, Finanzbehörde, FHH

• Heike Heuer, Immobilienmagament, Finanzbehörde, FHH

• Karl-Heinz Krüger, Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG)

• Klaus-Dieter Bonk, Kleingartenexperte, Hannover

• Michael Westenberger, CDU-Fraktion, Bezirksversammlung Eimsbüttel

• Rüdiger Rust, SPD-Fraktion, Bezirksversammlung Eimsbüttel

• Bernd Achilles, GAL-Fraktion, Bezirksversammlung Eimsbüttel

• Christian Samsche, Fraktion Die Linke, Bezirksversammlung Eimsbüttel

• Martin Kolodzey, FDP-Fraktion, Bezirksversammlung Eimsbüttel

Die Ausstellung der Arbeiten

Der Ausstellungsraum und der Ausstellungszeitraum stehen zur Zeit noch nicht fest. Sobald das geklärt ist, werden Ort und Termin bekanntgegeben. Jeder interessierte Bürger kann sich über die Pläne informieren. Die Ausstellung steht ohne Beschränkung allen offen.

Die Wettbewerbsergebnisse werden dokumentiert und im Rahmen der Ausstellung erläutert. Es werden alle Arbeiten ausgestellt, nicht nur die Pläne der Sieger des Wettbewerbs.

Es ist beabsichtigt, einen der Preisträger zur Grundlage der weiteren Planungen für die Parkanlagen auf den Deckeln zu machen. Die Planung wird Bestandteil des Planfestellungsverfahrens. Die Wettbewerbssieger sollen realisiert werden und nicht nur als Anregung dienen.

Weitere Vorschläge der Anwohner sind möglich, sofern sich diese nach Auffassung von BSU, DEGES und der Landschaftsarchitekten in den prämierten und beauftragten Entwurf integrieren lassen. Nach Angaben der BSU ist der Austausch mit der Bevölkerung ein großes Anliegen.

Entschädigungsfragen gehören nicht zum Wettbewerb.

Ob die Anwohner, die Teile ihrer Grundstücke für den Autobahndeckel abtreten müssen, diese in irgendeiner Weise auf dem Deckel wieder zur Verfügung gestellt bekommen oder anders entschädigt werden, ist kein Thema des Wettbewerbs. Alles, was mit dem Abkauf von Grundstücksflächen, späterer Pacht auf dem Deckel oder Entschädigungen zu tun hat, muss in einem weiteren Verfahren behandelt werden.

Sobald weitere Einzelheiten und Ergebnisse zum freiraumplanerischen Wettbewerb der Autobahndeckel BAB7 in Stellingen und Schnelsen bekannt sind, wird hier darüber berichtet.

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