Sitzungsprotokoll des Stellinger Bürgerkomitees vom 22.6.2010

Sitzungsprotokoll des Stellinger Bürgerkomitees

vom 22.6.2010 im TSV Heim, Sportplatzring 47

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1.  Nachlese und Auswertung der Demo vom 11.6.2010

Die Demo wurde von allen als geglückt bewertet. Die Beteiligung entsprach voll den Erwartungen. Die Vorsitzende des Bürgerkomitees dankte der Organisatorin der Demo und allen fleißigen Helfern für ihren Einsatz. Ein großes Lob ging auch an alle Parteien, die sich für die Sache und Stellingen eingesetzt haben.

Einige Filmaufnahmen von der Demo wurden bereits im Internet veröffentlicht und auf der Sitzung besprochen. Der Fernsehsender TIDE hatte ebenfalls Aufnahmen gemacht, die in einer Sendung zusammen mit Interviews voraussichtlich am 30.6.2010 um 19:00 Uhr gesendet werden sollen. Interviewt wurden Mitglieder des Bürgerkomitees und als Ergänzung Vertreter der BSU.

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2.  Die Forderungen des Bürgerkomitees wurden besprochen

Die Forderungen des Bürgerkomitees wurden nochmals bekräftigt. Der letzte Generalverkehrsplan für Hamburg ist aus dem Jahr 1973, daher ist auch kein Plan zur Lösung des heutigen Verkehrsproblems der Kieler Straße enthalten. Dieses Problem kann kurzfristig mit geringem Aufwand im Rahmen des A7 Ausbaus gelöst werden. Ohne die „Ortsumgehung Stellingen“ wird durch den A7 Ausbau die Situation verschärft. Deswegen ist es untrennbar mit dem A7 Ausbau verbunden.

Zusätzlich wird die Kieler Straße durch die Verlagerung der DB-Autoverladung vom Altonaer Bahnhof an die Elbgaustraße belastet. Die Antwort des Hamburger Senats auf die Frage der SPD Bürgerschaftsabgeordneten Anne Krischok, wie die monatlichen 6000 zusätzlichen Fahrzeuge sich in den örtlichen Verkehr einfädeln sollen: „Wir wissen das nicht, das ist Sache der Deutschen Bahn“.

Solche Antworten sind uns zu wenig, wenn die Verantwortung für ein zukünftiges Verkehrschaos auf die Bahn oder den Bund abgeschoben wird. Besonders dann, wenn es mit der „Ortsumgehung Stellingen“ schon eine praktikable Antwort gibt.

Der Einwand, dass die „Ortsumgehung Stellingen“ über Bezirksgrenzen verlaufen würde und deswegen nicht möglich sei, wurde besprochen. Bisher gab es aus dem Bezirk Altona keine ablehnenden Signale dazu. Die Parteimitglieder wollen Kontakt mit den Politikern aus Altona aufnehmen, um die Situation zu klären.

Eine Kfz-taugliche Behelfsbrücke Wördemanns Weg über die Autobahn ist bei dem ständig wachsenden Verkehr unerlässlich. Ebenso muss der Schutz der Anwohner während der Bauzeit gewährleistet sein. Genauso, wie auf den Verkehrsfluss auf der Autobahn Rücksicht genommen werden soll, muss auch auf die betroffenen Anwohner geachtet werden.

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3.  Das weitere Vorgehen wurde diskutiert

Es wird sich nach der Demo nicht ausgeruht. Auch weiterhin wird sich um Kontakte und Gespräche mit der BSU, der DEGES und anderen zuständigen Behörden gekümmert. Nach Sachstand wird kurzfristig über das weitere Vorgehen oder Aktionen entschieden. Die Öffentlichkeit wird weiter über neue Erkenntnisse auf der Internetseite informiert.

Vor dem nächsten Treffen nach den Sommerferien findet am 8.7.2010 die Preisgerichtssitzung mit anschließender Ausstellung der Arbeiten des freiraumplanerischen Wettbewerbs des Stellinger und des Schnelsener Autobahndeckels statt. Vom Wettbewerb und seinem Ergebnis wird hier zeitnah berichtet.

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4.  Das nächste Treffen des Stellinger Bürgerkomitees findet


am Mittwoch, den 25.8.2010 um 19:30 Uhr

im TSV Heim, Sportplatzring 47, 22527 Hamburg


statt.

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