Schulreform

Unser Stand am Eidelstedter Markt am Samstag hatte eine enorme Resonanz. Zunächst waren wir unterwegs, um

Gemeinsam gegen LärmGemeinsam gegen Lärm

Gemeinsam gegen Lärm

Werbung für unsere Demo am kommenden Freitag zu machen. Unterstützung bekamen wir noch von Aktiven aus der Höffnerini und dem Stellinger Bürgerkomitee. Die BürgerInnen waren sehr interessiert und am Ende hatten wir alle Flugblätter verteilt. Wir erwarten eine gute Beteiligung.

Diskussion um Schulreform

Diskussion um Schulreform

Weniger erfreulich verlief die Diskussion mit Schulreformgegnern, die sich provokativ vor unserem Stand postierten. Am Ende schickten die uns die Polizei, um unsere Personalien feststellen zu lassen.

Das schmälerte unseren Einsatz für die Reform allerdings nicht und führte zu

Polzieieinsatz

Polzieieinsatz

vielen Gesprächen. Tatkräftig wurden wir auch durch die Linken um Astrid Dahaba unterstützt.

7 thoughts on “Schulreform

  1. Reinhard Schwarz

    Hallo Cornelia,

    Komisch, komisch: Warum schreibt die Polizei eure Personalien auf und nicht die der Reformgegner??? Etwas mehr Informationen wären schon hilfreich gewesen …

    Nichts für ungut, Reinhard

  2. Bert

    Liebe Cornelia,

    von den grünen Hamburgern (w/m), die ich kenne, bist Du die für mich kompetenteste. Bitte erlaube mir ausnahmsweise, dass ich Dir meine Sorgen um Hamburgs möglichst grüne bzw. psychosozial gesunde Zukunft klage:

    Die Werbe-Infos der Hamburger „Schulverbesserer“ (w/m), insbesondere die wirkungsvoll inszenierte Schüler-Demo am vergangenen Donnerstag haben mich entsetzt: so plump hat nicht einmal Goebbels die Leute manipuliert; das wird früher oder später auffallen.

    Denn in Wirklichkeit wird ja nicht über eine „Schulverbesserung“ abgestimmt (wer will die nicht?), sondern ob dem Gymnasium zwei weitere Klassen weggenommen werden sollen, in der vagen Hoffnung, dass dadurch die entsetzliche und inakzeptable Schulabbrecherquote geringer wird. Da hinter den „Schulverbesserern“ offensichtlich die Grünen stehen, besteht die Gefahr, dass die Grünen für die Wähler (w/m) immer unglaubwürdiger werden. Zwar war die riesige Demo am 24.04. für die NRW-Wahl (die ja für ganz Deutschland wichtig war) bzw. angeblich für die AKW-Abschaltung sehr erfolgreich; doch kam kurz danach eine Fernseh-Sendung, in der sich die AKW-Abschaltung als Unsinn herausstellte (aus der großen abgesperrten Zone um Tschernobyl ist ein Idyll geworden, die Natur hat sich ohne Menschen wunderbar erholt trotz Radioaktivität, d. h. ein totaler Atomkrieg wäre für die Natur die Rettung).

    Meine Sorge also: Die Grünen (/) in Hamburg machen sich durch plumpe Meinungs-Manipulation zunehmend unglaubwürdig. Und das wäre eine Katastrophe, da unsere Grünen noch am ehesten an Hamburgs Zukunft und gemeinwohlorientiert denken. M. E. brauchen die Grünen neue Ziele, da die AKW-Abschaltung sicherlich vorerst nicht vernünftig zu realisieren und die bisherige Umwelt-Politik m. E. revisionsbedürftig geworden ist (Stichwort: Solarworld-Rendite).

    Zwar bin ich für die Grünen ein Außenstehender. Aber Archimedes hat bekanntlich gesagt: „Gebt mir einen festen Punkt im All, und ich werde die Welt aus den Angeln heben!“ Deshalb möchte ich als Außenstehender folgende Vorschläge für neue grüne Ziele machen:

    – Die Grünen müssen erwachsener werden. Offenbar gibt es nur die Grünen Alten und (hauptsächlich) die Grünen Jungen, die z. T. inzwischen 50-60 Jahre alt geworden sind. Dies bedeutet u. a.: die Grünen müssen realistischer werden und vorausschauend denken, unter Berücksichtigung der bereits erlebten negativen Konsequenzen (das kennen wir ja aus der Suchtarbeit). Dies bedeutet auch: sie müssen reifer und klarer denken.

    – Wegen der extremen Staatsverschuldung ist extremes Sparen vorhersehbar, sicherlich noch über die Vorstellungen der derzeitigen Sparklausur der Bundesregierung hinaus. Da sind v. a. drei Gefahren: dass auf Kosten der ärmeren, eher unterprivilegierten Bevölkerung gespart wird (wenn es den Ärmeren schlechter geht, müssen auch die Reicheren darunter leiden, weil sie dann bspw. mehr Kriminalität befürchten müssen wie Anzünden ihrer Edelschlitten, Einbrüche usw.); dass mit erheblichen negativen Konsequenzen („kurzsichtig“) gespart wird; und dass das Gemeinwohl (insbesondere die psychosoziale Gesundheit) sich verschlechtert (nebenbei: die krankenkassenfinanzierte Psychotherapie hat bekanntlich zu einem erheblichen Anstieg der Arbeitsunfähigkeitstage durch nichtzyklische Depression bzw. Motivationsverlust geführt – an den Bereich traut man sich aber wegen der starken Vertretung von Individualinteressen beim Sparen bestimmt nicht ran). Die Grünen sollten also Vorschläge für intelligentes, auf längere Sicht möglichst wenig schädliches und ungerechtes Sparen machen. Nur ein Beispiel: mein Bruder Paul (Soziologie-Professor) hat gute Argumente für ein bedingungsloses Grundeinkommen für alle (also Umverteilung), statt Hartz IV, Rente usw.; dadurch würde vermutlich auch der parasitäre Lebensstill der zu Reichen und der zu Armen („Autonomen“) wegfallen.

    – Der Ost-West-Konflikt sitzt immer noch in manchen Köpfen, und noch viel mehr jetzt der Islam-Christentum-Konflikt. Ein Beispiel ist der offenbar zunehmende Widerstand gegen den Bau von repräsentativen Moscheen statt der Hinterhof-Moscheen (für mich sind die Sinan-Moscheen noch schöner und eindrucksvoller als die mittelalterlichen Kirchen in Nord-Italien). Ein anderes Beispiel: zunehmend liest man zweisprachige Texte (nicht etwa deutsch-englisch, sondern deutsch-türkisch), das kann nur zu Konflikten zwischen den beiden parallelen Welten führen (zukunftsträchtig könnte m. E. ein Englisch mit europäischer Aussprache und einzelnen Worten aus allen Sprachen incl. Türkisch sein, da die Türkei für die EU immer wichtiger wird). Die Grünen könnten m. E. zwischen diesen beiden Parallelwelten vermitteln, unter Betonung der Rechte der Frauen und insbesondere der Kinder (die ja die Schwächsten und Wichtigsten sind). Dies wäre m. E. auch kulturpolitisch eine Chance, da unsere derzeitige Event-Kultur (bspw. Elb-Disharmonie) bestimmt nicht in die Kulturgeschichte eingehen wird.

    – Die Umwelt-Politik muss m. E. neu und realistisch überdacht werden, da sie für die Zukunft der Menschen und unseres Planeten wichtig ist (Stichwort: Golf von Mexiko).

    – Auch Tabu-Themen müssen öffentlich mit grünen Stellungnahmen und Änderungsvorschlägen angesprochen werden, bspw.: Ist es human, dass die Menschen in den Slums etc. die meisten Kinder haben, und dabei die höchste Kindersterblichkeit? Wie viele Menschen können einigermaßen glücklich auf unserem Planeten leben, ohne die Natur völlig zu zerstören? Was kann effizient und zeitnah gegen die Umwelt-Zerstörung getan werden, auch in anderen Ländern? Soll man Menschen mit beginnender Demenz oder anderer infauster Prognose helfen, wenn sie in Würde, ohne Leiden und in ihrem Zuhause sterben wollen? Müssen nicht auch im Internet bspw. wg. des Kindesmissbrauchs Regeln wie in der Öffentlichkeit auf der Straße durchgesetzt werden? Sind die Atom-Raketen – auch in Israel, China usw. – nicht eine viel größere Gefahr als die AKW’s? Hat das Gemeinwohl Vorrang oder Individual-Interessen? Wie ist in den Kommunen, Ländern und im Bund eine kompetentere Regierung zu erreichen (die Politiker sind ja mehr oder minder Dilettanten).

    In der Gesundheits- und Sozialpolitik (also auch in der Suchtarbeit) sollte – meine ich – die Sekundärprävention als Frühintervention wesentlich stärker betont werden. In diesem Bereich hätte ich nichts gegen ein bisschen Manipulation („Motivation“), wenn sie zielgerichtet und notwendig ist, zumal wir keine Engel sind und nicht im Paradies leben. Bspw. darf man m. E. die Schulabbrecher, d. h. die unterprivilegierten und mangelhaft sozialisierten jungen Menschen nicht ihrer noch kaum vorhandenen Eigenverantwortlichkeit überlassen. In der Suchtpolitik sollte die Resignation der Psychosozialpädagogen minimiert und der – möglichst frühe – Einstieg in den Ausstieg pragmatisch gefördert werden, was ja auf längere Sicht Kosten (und nebenbei Leiden) einspart.

    Wenn Du meine Elegie an andere grüne Hamburger weiterschicken würdest, wäre das in meinem Sinn, aber bitte mit Deiner Stellungnahme und Hinweis auf das Archimedes-Prinzip.

    Herzliche Grüße

    Bert

    Sonntag, 06.06.10

  3. Anke

    Heute in meinem Briefkasten (Raum Lurup): Werbung der NPD contra Schulreform – da „Vermassung und Leistungsabfall die Folge“ seien, „die Leistungsfähigkeit unseres Schul- und Hochschulwesens“ untergraben werde. Damit zeigt sich besonders krass, welche Diskurslinien die Initiatve ‚Wir wollen lernen‘ fortsetzt. So viel zu den Provokationen der Schulreformgegner. Nazi-Stände in Eidelstedt werden ja auch ganz gerne von der Polizei vor Gegendemonstranten geschützt.

  4. Erich Bussani

    Und jetzt kommt die radioaktive Wolke? Die russische Regierung hat bestätigt, dass es auch in verseuchten Gebieten gebrannt hat. Müssen wir jetzt mit radioaktivem Niederschlag rechnen? Dann brauchen wir wenigstens keine Strassenbeleuchtung mehr, da wir alle genug strahlen.

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